04.08.2013

Masterplan im Engadin

Im August haben wir ein verlängertes Wochenende in Pontresina und auf den St. Moritzer Trails verbracht. Dabei sind wir sehr hoch hinausgekommen - bis auf 3059 m ü. M. - dank der Gondel auf den Piz Nair, die inzwischen auch für Biker geöffnet hat. Hochalpines Feeling gabs im Überfluss. Die Mischung aus atemberaubender Landschaft und tip-top gepflegten Singletrails hat uns überwältigt.

Die Schweizer haben es raus: Mountainbiker dürfen als Aufstiegshilfe die Bergbahnen in Celerina und St. Moritz benutzen; Wanderer bleiben bei Muottas Muragl komplett unter sich. So sieht es der "Masterplan" vor: Mountainbiker und Wanderer kommen sich kaum in die Quere.

Die zahllosen hochalpinen Singeltrails sind für die Mountainbiker sehr gut ausgeschildert. Neben naturbelassenen (aber gepflegten) Wegen gibt es auch eigens für Mountainbiker angelegte Trails. Die Schwierigkeitsgrade variieren von leicht bis sehr schwer, hier ist für jeden etwas dabei.

An den Bahnstationen und in diversen Unterkünften liegen gratis Bike-Karten aus. Die Trails sind nach Schwierigkeitsgraden eingeteilt und für GPS Nutzer gibt es auf der zugehörigen Website gleich gratis die Tracks dazu. Wir sind unter anderem die Touren Val Bever, Julier Panoramatrail, Piz Nair - 3 Fluors - Sameden, Corviglia Flowtrails gefahren. Jeder Tag war ein Highlight. Die Abwechselung aus selber bergauf treten und die Höhenmeter per Gondel zu erklimmen war für uns ideal. Mit einer Lage von 1800 m ü.M. ist das Engadin hoch gelegen, was nicht ganz spurlos an uns ist vorübergegangen ist.

Wir hatten beinahe durchgehend Glück mit dem Wetter. So waren wir mit unseren Trail-Shorts "Mega Valanche", den unter den Schonern angenehm zu tragenden Socken "Johnny" und den Langarmshirts "Long Finnmark", "Bavarito" sowie "Alto Piano" bestens ausgerüstet.

Perfekte Bedingungen also für einen sportlichen Aufenthalt im Engadin.

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